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FDP will minderjährigen Flüchtlingen besseren Zugang zu Bildung verschaffen

News vom 31.03.2014 in Allgemein

Die FDP-Fraktion im Städteregionsstag will minderjährige Flüchtlinge besser fördern. In einem Antrag fordern die liberalen, die Einführung des schulanalogen Unterrichts nach dem Vorbild der Münchener SchlaU-Schulen in der Städteregion.  

Der schulanaloge Unterricht bietet eine individuelle Förderung analog zum Kanon der Regelschulen. Er soll so unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen den erfolgreichen Einstieg in das deutsche Regelschul- und Ausbildungssystem ermöglichen. 
Da für Flüchtlinge zwischen 16 und 21 Jahren oft nicht genug Schulplätze zur Verfügung stehen, finden sie oft nur schwer Zugang zum staatlichen Bildungssystem. Eine Lücke, die "Negativkarrieren" der Jugendlichen Vorschub leistet, und durch Sprach- und Integrationskurse nicht geschlossen wird.

Durch die SchlaU-Schulen wurden in den vergangenen Jahren mehr als 1.500 jugendliche Flüchtlinge erfolgreich betreut. In der Städteregion fehlt bisher ein vergleichbares Modell, dass jugendliche, unbegleitete Flüchtlinge dabei unterstützt, ihr Menschenrecht auf Bildung und Schule wahrzunehmen. Diese Lücke möchten die Liberalen nun schließen.